In ihrer Blütezeit war die islamische Welt ein Zentrum von Wissenschaft, Philosophie und Innovation. Der Vortrag beleuchtet das sogenannte „goldene Zeitalter“ des Islams: das Wirken muslimischer Gelehrter und die Frage, ob und warum die muslimische Wissenschaftstradition in Vergessenheit geraten ist.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Beitrag der islamischen Welt zur Bewahrung anderer Kulturen und Traditionen, wie etwa des jüdischen Wissens, beispielsweise durch Gelehrte wie Maimonides, der im islamischen Kulturraum wirkte. Der Vortrag zeigt, dass wissenschaftlicher Fortschritt kein Fremdkörper im Islam ist und dass Rückständigkeit nicht der Lebensweise, sondern dem Umgang der Menschen mit ihr zuzuschreiben ist.
Der Glaube an Gott ist der zentrale Glaubensinhalt des Islams. Nach einer Einführung in klassische Gottesbeweise behandelt der Vortrag die Namen und Attribute Gottes, wie sie in Quran und Sunna überliefert sind.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Beziehung zwischen Gottesvorstellung und Selbstverständnis des Menschen: Wie prägt das Bild von Gott das eigene Leben, die eigene Verantwortung und das Selbstverständnis?